Virtuelle Mitarbeiterbeteiligungen - auf die Gestaltung kommt es an

July 3, 2018

Es kommt bei Start-Ups häufig vor, dass das Unternehmen die Mitarbeiter an den Erfolg des Unternemens (den Shareholder-Value) binden will und mit dem Kapitaleinsatz der Mitarbeiter eine Exit-Strategie verfolgt. Wird das Unternehmen erfolgreich verkauft, realisieren sich die Anteile. In solchen Fallen werden häufig virtuelle Anteile (bei der GmbH) oder virtuelle Aktienoptionen ausgegeben. Diese virtuellen Anteile beziehen sich immer auf den Verkauf der Anteile. Virtuelle Anteile gewähren kein Gewinnbezugsrecht, wenn es nicht zum Verkauf kommt. Dadurch wohnt den Anteilen ein spekulativer Charakter inne (siehe BAG, 28.5.2008, 10 AZR 351/07).

 

Hier ist es wichtig bei der Erstellung der Verträge sauber zu arbeiten. Dies sieht man an einer Entscheidung des LAG BW aus dem Jahr 2015. Hier stellte sich genau die Frage, ob eine Beteiligung am laufenden Gewinn vorgesehen ist. Sollten Sie auch erwägen, ein solches Beteiligungsprogramm aufzusetzen, sprechen Sie mich gerne an.

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